Pareto Board oder die 80/20 Regel

Pareto Board - Ein Laptop zeigt Analysen - mit KI erstellt

Pareto Board oder die 80/20 Regel im Affiliate Marketing – So findest du heraus, was wirklich zählt

Im Affiliate Marketing gibt es unzählige Zahlen, Tools, Produkte, Partner und Strategien. Manchmal fühlt sich das Ganze an wie ein riesiger Dschungel – und genau da kann man schnell den Überblick verlieren.

Du fragst dich vielleicht:

Wo lohnt es sich wirklich, Zeit und Energie zu investieren?

 Welche Affiliates oder Produkte bringen am meisten Umsatz?

Die Antwort auf diese Fragen liefert das Pareto Board. Ein cleveres Analyse-Tool, das dir auf einen Blick zeigt, welche 20 % deiner Maßnahmen für 80 % deines Erfolgs verantwortlich sind.

Das erkläre ich dir hier in diesem Beitrag, denn ich finde das es wichtig ist, zu erklären

  • Was ein Pareto Board ist
  • Wie du es einsetzt im Affiliate Marketing
  • Warum es so effektiv ist
  • Wie du es für mehr Umsatz, weniger Stress und gezielten Entscheidungen nutzen kannst oder solltet

Was ist das Pareto Board?

Der Begriff Pareto Board stammt vom berühmten Pareto Prinzip, auch bekannt als die 80/20-Regel.

Diese besagt:

80 % der Ergebnisse stammen meist von nur 20 % des Einsatzes. Oder anders gesagt: Ein kleiner Teil der Ursachen bringt den Großteil der Wirkung.

Dieses Prinzip lässt sich fast überall im Leben beobachten:

  • 20 % deiner Kleidung trägst du 80 % der Zeit

  • 20 % deiner Kunden bringen 80 % deines Umsatzes

  • 20 % der Werbeanzeigen sorgen für 80 % der Klicks

 

Was genau ist ein Pareto Board – und warum ist es so nützlich?

Stell dir vor, du könntest auf einen Blick sehen, wo dein Geld wirklich herkommt. Nicht gefühlt, nicht geschätzt, sondern klar und messbar. Genau das macht ein Pareto Board möglich.

Es ist ein visuelles Analyse-Tool – oft in Form eines Dashboards oder Balkendiagramms –, das dir zeigt, wie sich deine Ergebnisse tatsächlich verteilen. Und zwar nach dem berühmten Pareto Prinzip, also der 80/20-Regel.

Das Prinzip dahinter ist simpel, aber wirkungsvoll: 80 % deiner Ergebnisse stammen oft nur von 20 % deiner Aktivitäten. Dieses Verhältnis ist natürlich nicht immer exakt, aber es trifft erstaunlich oft zu. Und genau dieses Verhältnis macht das Pareto Board sichtbar – schwarz auf weiß.

Im Kontext des Affiliate Marketings bedeutet das:

1. Welche Affiliates den meisten Umsatz bringen

Wenn du mit vielen Partnern zusammenarbeitest, verlierst du leicht den Überblick. Einige liefern konstant starke Umsätze, andere dümpeln vor sich hin oder sind gar nicht aktiv. Das Pareto Board zeigt dir sofort, welche Affiliates wirklich etwas bewegen.

Du siehst zum Beispiel:

  • Welche Partner regelmäßig verkaufen

  • Wer hohe Conversion Rates hat

  • Wer die höchsten Warenkorbwerte liefert

  • Wer vielleicht nur Traffic schickt – aber ohne Umsatz

Diese Informationen helfen dir, deine besten Partner zu erkennen, sie gezielt zu fördern und mit ihnen enger zusammenzuarbeiten. Gleichzeitig kannst du leistungsschwächere Affiliates identifizieren und entscheiden, wo sich ein weiterer Support lohnt – und wo nicht.

 2. Welche Produkte am besten per formen

Nicht alle Produkte verkaufen sich gleich gut. Manche sind Dauerbrenner, andere verschwinden in der Masse. Vielleicht bewirbst du 50 verschiedene Angebote – doch nur 5 davon machen richtig Umsatz. Das ist völlig normal.

Aber wichtig ist: Du musst wissen, welche Produkte das sind.

Mit dem Pareto Board kannst du erkennen:

  • Welche Produkte besonders beliebt sind

  • Welche hohe Provisionen bringen

  • Welche zu Rückgaben führen oder Support aufwand verursachen

  • Und welche vielleicht veraltet oder uninteressant geworden sind

Das gibt dir wertvolle Hinweise für deine Produktstrategie:

  • Welche Angebote solltest du pushen, mit Werbung unterstützen oder häufiger kommunizieren?
  • Und bei welchen lohnt sich der Aufwand nicht mehr?

 3. Welche Traffic Quellen am effizientesten sind

Affiliate Marketing lebt vom Traffic – also von den Besuchern, die über verschiedene Kanäle auf deine Seiten oder Angebote kommen. Aber nicht jeder Kanal funktioniert gleich gut.

Manche bringen zwar viele Klicks, aber kaum Verkäufe. Andere sind leise, aber konvertieren richtig stark.

Ein gutes Pareto Board hilft dir, genau das zu analysieren.

Es zeigt dir  zum Beispiel:

  • Ob dein Newsletter besser verkauft als deine Facebook-Anzeigen

  • Ob SEO oder bezahlte Google Ads den größeren ROI bringen

  • Ob dein YouTube-Kanal viel Klicks bringt, aber keine Conversion, das ist die Community oder besser gesagt die Kommentare.

Wenn du weißt, welcher Kanal wie gut funktioniert, kannst du deine Ressourcen gezielt einsetzen. Du investierst dein Budget in die effizientesten Quellen, anstatt alles gleichmäßig zu verteilen.

Das spart bares Geld – und steigert deinen Umsatz.

4. Wo du ruhig etwas kürzertreten kannst

Genauso wichtig wie der Blick auf die Leistungsträger ist der Blick auf die Zeitfresser und Ressourcenverschwender.

Das sind

  • Partnerprogramme, bei denen du viel pflegst, aber kaum Ergebnisse bekommst

  • Produkte, die du aufwendig bewirbst, aber niemand kauft

  • Kanäle, in die du Energie steckst, aber ohne nennenswerte Conversion

Das Pareto Board zeigt dir:

Was bringt dir wirklich etwas – und was nicht?

Und das ist unglaublich befreiend. Denn du musst nicht mehr „alles machen“ oder jedem Partner hinterherlaufen.

Du darfst bewusst sagen: „Nein, das lasse ich jetzt los.“

Du kannst deine Zeit besser nutzen, dich auf die umsatzstarken Bereiche konzentrieren und alles andere reduzieren oder automatisieren. Weniger Stress, mehr Klarheit – und langfristig auch mehr Gewinn.

Das Pareto Board ist wie eine Landkarte für dein Affiliate Business. Es zeigt dir, wo die Schätze liegen – und welche Wege du dir sparen kannst.

Egal ob du gerade erst beginnst oder schon viele Partner betreust: Sobald du deine Zahlen regelmäßig analysierst und visuell aufbereitest, wirst du verstehen, welche 20 % wirklich zählen.

Mit diesem Wissen kannst du gezielt handeln, erfolgreicher arbeiten – und dein Business auf das nächste Level heben.

Pareto Board - Ein Laptop zeigt Analysen - mit KI erstellt

Warum das Pareto Board im Affiliate Marketing so wertvoll ist

Im Affiliate Marketing gibt es viele Variablen: Partnerprogramme, Landingpages, Provisionen, Netzwerke, Links, Tools, Nischen – da kann man schnell mal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen.

Und hier kommt das Pareto Board ins Spiel:

1. Klarheit über die Top-Leistungsträger

Das Board zeigt dir in Echtzeit oder regelmäßig aktualisiert, welche Affiliates oder Kampagnen die Stars sind.

Du erkennst sofort:

  • Wer bringt den meisten Umsatz?
  • Welche Produkte konvertieren besonders gut?

2. Effizientere Zeitnutzung

Anstatt dich mit zig Partnern oder Kanälen gleichzeitig zu beschäftigen, kannst du dich gezielt auf die 20 % konzentrieren, die den Großteil des Erfolgs bringen. Das spart Zeit, Ressourcen – und Nerven.

3. Strategische Optimierung

Du kannst mit einem Blick erkennen, wo noch Potenzial schlummert – und wo du vielleicht Energie verschwendest. Dadurch wird deine Strategie messbar smarter.

Wie sieht ein Pareto Board konkret aus?

Stell dir vor, du hast 100 Affiliates, die dein Produkt bewerben. Im Pareto Board siehst du, dass nur 15 davon richtig Umsatz machen, während die anderen eher mitlaufen. Im Diagramm zeigt sich das so: Wenige Balken ganz hoch, der Rest ziemlich niedrig.

Je nach Tool kann das Board unterschiedlich aufgebaut sein:

  • Als Balkendiagramm mit sortierten Umsatzwerten

  • Als Torten Diagramm, das die Verteilung der Umsätze visualisiert

  • Oder als Dashboard mit Filterfunktionen, in dem du gezielt nach Datum, Kanal oder Partner suchen kannst

Pareto Prinzip - ein Torten Diagramm bildlich dargestellt - mit KI erstellt

Pareto Board in der Praxis – Schritt für Schritt

Hier zeige ich dir, wie du selbst ein Pareto Board aufsetzt, egal ob du Anfänger oder Fortgeschrittener im Affiliate Marketing bist. Das ist gar nicht so schwer, aber sehr effizient, wenn es darum geht, was funktioniert und was nicht. Es spart dir viel Zeit und du kannst dich damit auf das Wichtige konzentrieren.

Oder besser gesagt, du eliminierst die Zeitfresser, die dir nichts bringen.

Schritt 1: Daten sammeln – Die Grundlage für dein Pareto Board

Bevor du ein Pareto Board erstellen kannst, brauchst du eins: Zahlen. Und zwar die Richtigen. Denn ein Pareto Board ist kein Ratespiel, sondern basiert auf konkreten Daten.

Nur wenn du genau weißt, was deine Affiliates, Produkte oder Kanäle leisten, kannst du später auch erkennen, wo die 80/20-Verhältnisse liegen.

Dieser erste Schritt – das Sammeln der Daten – klingt einfach, wird aber oft unterschätzt. Denn hier entscheidet sich, ob dein späteres Board aussagekräftig und hilfreich wird oder nur eine hübsche Grafik ohne echten Mehrwert.

Welche Daten brauchst du genau?

Je nachdem, was du analysieren willst (z. B. die besten Affiliates, die stärksten Produkte oder die effizientesten Traffic Quellen), brauchst du unterschiedliche Infos. Im Allgemeinen solltest du folgende Grunddaten sammeln:

 Affiliate ID oder Name

Das ist der eindeutige Bezeichner für den jeweiligen Partner. Manche Systeme vergeben eine kryptische ID (z. B. „AFF0012“), andere zeigen Klarnamen. Diese Info brauchst du, um deine Ergebnisse konkret zuordnen zu können.

 Anzahl der Klicks

Wie viele Menschen haben auf den Affiliate Link geklickt? Diese Zahl zeigt dir, wie viel Traffic ein Partner generiert hat. Doch Klicks allein sind nicht alles – sie sind nur der Anfang der Kette.

 Anzahl der Verkäufe

Wie oft kam es nach dem Klick zu einem Kauf oder einer Conversion? Diese Zahl zeigt dir, ob der Traffic auch qualitativ hochwertig war – also ob die Besucher wirklich Interesse hatten.

Umsatz oder Provision

Wichtig: Es geht nicht nur um Stückzahlen, sondern auch um den Wert der Verkäufe. Ein Partner, der zehn teure Produkte verkauft, kann mehr Umsatz machen als einer, der hundert Billigprodukte vermittelt. Je nach Perspektive (als Affiliate oder Merchant) ist für dich Umsatz oder Provision entscheidend.

 Produktname oder Kampagne

Welche konkreten Produkte oder Angebote wurden verkauft? Wenn du das analysierst, kannst du später erkennen, welche Angebote besonders gut laufen – und welche du vielleicht raus nehmen oder anders bewerben solltest.

Woher bekommst du diese Daten?

Das hängt davon ab, mit welcher Plattform oder welchem Affiliate Netzwerk du arbeitest. Die meisten bieten dir die Möglichkeit, deine Daten direkt zu exportieren, meist als CSV-, Excel- oder PDF-Datei.

Hier ein paar Beispiele:

  Digistore24

  • Bietet detaillierte Umsatzberichte pro Affiliate

  • Du kannst nach Datum, Produkt, Affiliate ID und mehr filtern

  • Export als Excel oder CSV möglich

  AWIN

  • Bietet ein umfangreiches Reporting System

  • Klicks, Transaktionen, Umsätze pro Publisher sichtbar

  • Auch Echtzeitdaten verfügbar

Amazon PartnerNet

  • Übersichtliche Berichte mit Klick Zahlen, Verkäufen, Conversion Rate und Einnahmen

  • Täglicher oder monatlicher Export möglich

  • Allerdings mit Einschränkungen bei der Produkt-Detailansicht

Je nach System gibt es auch APIs, über die du die Daten automatisiert abrufen kannst – ideal, wenn du regelmäßig mit großen Datenmengen arbeitest.

Was tun, wenn du mehrere Plattformen nutzt?

Viele Affiliates oder Merchants arbeiten nicht nur mit einem Netzwerk, sondern mit mehreren gleichzeitig. Dann wird das Daten-Sammeln etwas aufwendiger, aber nicht unmöglich.

 Tipp:

Erstelle eine zentrale Tabelle – z. B. in Google Sheets oder Excel – und kopiere dort die Daten aus allen Quellen hinein. Am besten arbeitest du mit einheitlichen Spalten, zum Beispiel:

  • Plattform

  • Affiliate Name

  • Klicks

  • Verkäufe

  • Umsatz

  • Produkt

  • Zeitraum

So kannst du später bequem vergleichen, sortieren und analysieren.

Wie oft solltest du deine Daten sammeln?

Das hängt von deinem Business ab – aber generell gilt: Regelmäßigkeit zahlt sich aus.

  • Für kleine Projekte reicht oft ein monatlicher Datenabgleich

  • Bei größeren Kampagnen oder mehreren Affiliates solltest du wöchentlich oder sogar täglich reinschauen

 Warum?

Weil sich Märkte, Produkte und Kundenverhalten schnell ändern können. Was heute ein Top Performer ist, kann nächste Woche schon überholt sein. Mit regelmäßigen Daten-Updates bleibst du flexibel und reaktionsfähig.

Tools zur Weiterverarbeitung der Daten

Wenn du deine Daten einmal gesammelt hast, geht’s an die Analyse. Hier ein paar beliebte Tools, mit denen du deine Zahlen in übersichtliche Diagramme oder Dashboards verwandeln kannst:

 Excel / Google Sheets

  • Ideal für einfache Pareto Auswertungen

  • Du kannst Summen, Prozentsätze und Diagramme schnell selbst erstellen

  • Mit Google Sheets sogar cloud basiert & teamfähig

 Google Data Studio (Looker Studio)

  • Kostenloses Visualisierungs Tool von Google

  • Du kannst Datenquellen direkt verbinden (z. B. Google Analytics, Tabellen, APIs)

  • Perfekt für dynamische Dashboards mit Live-Daten

 Business Intelligence Tools (z. B. Tableau, Power BI)

  • Eher für Fortgeschrittene oder größere Unternehmen

  • Bieten professionelle Datenvisualisierung und Automatisierung

  • Meist kostenpflichtig, aber sehr mächtig

Wichtiger Hinweis zum Datenschutz

Wenn du mit personenbezogenen Daten arbeitest (z. B. echte Namen, IP-Adressen etc.), achte darauf, dass du alle DSGVO Vorgaben einhältst. Gerade bei Exporten aus Plattformen solltest du keine sensiblen Daten ungeschützt speichern oder weitergeben.

Am besten arbeitest du nur mit anonymisierten IDs oder Partnernamen und speicherst deine Dateien sicher und verschlüsselt.

Ohne saubere Daten gibt es kein funktionierendes Pareto Board. Doch keine Sorge – du brauchst kein Statistik-Genie zu sein. Es reicht, wenn du systematisch vorgehst:

  • Regelmäßig exportieren

  • Einheitlich erfassen

  • Verständlich aufbereiten

Wenn du diesen Schritt mit Sorgfalt machst, legst du das Fundament für alle weiteren Analysen – und damit für gezieltere Entscheidungen, mehr Fokus und am Ende auch mehr Umsatz.

2. Daten sortieren und berechnen

Sortiere deine Daten nach Umsatz oder Provision – vom höchsten zum niedrigsten. Dann berechnest du den kumulierten Anteil an deinem Gesamtumsatz.

Du wirst schnell sehen: Nach etwa 15–20 % der Partner bist du bei 70–80 % des Umsatzes.

3. Visuelle Darstellung erstellen

Jetzt kannst du mit einem einfachen Balkendiagramm sichtbar machen, wer die Leistungsträger sind.

Tools wie Google Sheets, Excel oder auch kostenlose Data Visualisierung´s Tools reichen hier völlig aus.

Tipp: Wenn du noch kein Google Konto hast mit einer E-Mail Adresse, dann hole es dir, denn da ist alles gratis enthalten. Mit Drive findest du alles, was ich dir hier schreibe. Ja und wenn du Gmail hast, benötigst du kein Office mehr, das ist alles enthalten und das Gratis.

Markiere die Top 20 % farblich – z. B. in Grün – und die restlichen 80 % in Grau. So hast du auf einen Blick:

Wo läuft’s – und wo nicht?

4. Maßnahmen ableiten

Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Was machst du mit diesen Erkenntnissen?

Hier einige Ideen:

  • Die Top Affiliates persönlich kontaktieren und stärken (z. B. durch höhere Provisionen, exklusive Deals, neue Werbemittel)

  • Kampagnen bei leistungsschwachen Partnern überdenken oder pausieren

  • Neue Partner auf Basis der Erfolgsfaktoren akquirieren

  • Marketingbudget auf die Top Performer konzentrieren

Beispiel aus der Praxis – fiktiv, aber realitätsnah

Stell dir vor, du betreibst einen Online-Shop für Nahrungsergänzungsmittel. Du arbeitest mit 50 Affiliates zusammen. Nach drei Monaten ziehst du die Daten:

  • 10 Affiliates machen 85 % des Umsatzes

  • Die anderen 40 bringen kaum Verkäufe

Im Pareto Board siehst du sofort: Diese 10 Personen sind Gold wert. Also investierst du gezielt in sie – mit besseren Creatives, speziellen Rabatten für deren Community oder exklusiven Content Angeboten.

Gleichzeitig verabschiedest du dich von passiven Partnern oder bietest ihnen einfache Einstiegshilfen an, um sie zu aktivieren – aber ohne großen Aufwand.

Pareto Board für Fortgeschrittene – kreative Anwendungsideen

Das Pareto Prinzip endet nicht bei Affiliates. Du kannst dein Board für viele weitere Auswertungen nutzen:

Produkte:

Welche 20 % deiner Produkte machen 80 % des Umsatzes?
🠒 Fokus auf Bestseller, schwache Produkte aus dem Sortiment nehmen oder gezielt pushen.

Traffic Quellen:

Welche Kanäle bringen den meisten Umsatz? SEO? Ads? Newsletter?
🠒 Budget gezielter einsetzen, Streuverluste vermeiden.

Werbemittel:

Welche Banner oder Texte funktionieren am besten?
🠒 Nur die Top-Werbemittel weiter pflegen, den Rest aussortieren.

Pareto Prinzip - die Auswertung von der 80/20 Regel mit KI erstellt

Warum viele Marketer das Pareto Board unterschätzen

Tatsächlich nutzen noch längst nicht alle Affiliates oder Merchants ein Pareto Board.

Warum?

Weil viele glauben, sie wüssten schon, wer gut per formt. Aber Bauchgefühl ist nicht gleich Datenanalyse.

Nur wenn du schwarz auf weiß siehst, wo dein Umsatz wirklich herkommt, kannst du fundierte Entscheidungen treffen – und auch mutige.

Manchmal heißt das:

Weniger machen, aber gezielter. Qualität vor Quantität

Typische Fehler bei der Anwendung – und wie du sie vermeidest

Auch beim Pareto Board kann man einiges falsch machen. Hier die häufigsten Stolperfallen:

 Nur auf Umsatz schauen

Wenn du nur den Umsatz betrachtest, übersiehst du vielleicht Partner mit hoher Conversion Rate, aber geringem Traffic. Oder mit großem Potenzial, das noch nicht ausgeschöpft ist.

 Tipp: Schau dir mehrere Metriken kombiniert an: Umsatz, Klicks, Conversion Rate, durchschnittlicher Warenkorbwert.

 Das Board einmal erstellen – und nie wieder anschauen

Ein Pareto Board ist kein Bild an der Wand, sondern ein lebendiges Tool. Die Situation verändert sich ständig – neue Partner kommen dazu, alte steigen aus, Trends wandeln sich.

 Tipp: Setz dir feste Zeitpunkte (z. B. alle 2 Wochen), um dein Board zu aktualisieren.

 Zu viele Details auf einmal

Ein Board mit 20 Diagrammen bringt dir nichts, wenn du überfordert bist.

Tipp: Starte mit einer einfachen Ansicht: Top 10 Affiliates nach Umsatz. Später kannst du weiter ausbauen.

Mein persönliches Schlusswort zum Pareto Board

Das Pareto Board ist dein Kompass im Affiliate Dschungel

Im Affiliate Marketing zählt nicht nur, wie viele Partner du hast, sondern welche. Und nicht, wie viele Produkte du bewirbst – sondern welche verkaufen. Das Pareto Board hilft dir dabei, genau das zu erkennen. Klar, fokussiert, datenbasiert.

Es ist kein kompliziertes High Tech- Tool, sondern ein einfaches Prinzip:

Weniger ist mehr. Und das bedeutet: Konzentriere dich auf das, was wirkt.

Wenn du das Pareto Board regelmäßig nutzt, wirst du feststellen:

  • Du arbeitest effizienter

  • Du investierst cleverer

  • Du verdienst langfristig mehr

Also: Zeit, dein Board aufzubauen und deinem Affiliate Business den Fokus zu geben, den es verdient!

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